2 SPD-Mitglieder bilden neue AWO-Vorstandsspitze in Wiesbaden.

„Von Neuanfang kann keine Rede sein“

Der frühere Sozialdezernent Wolfgang Hessenauer ist neuer Vorsitzender der AWO Wiesbaden, sein Stellvertreter ist der ehemalige Sozialamtsleiter Franz Betz. Beide sind langjährige SPD-Mitglieder. Nach der Wahl erklärte Hessenauer: „Wir haben den Neuanfang geschafft.“ Die übrigen zehn der zwölf Vorstandsmitglieder sollen am 27. Februar gewählt werden. Dazu Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion:

„Zwei von zwölf Vorstandsmitgliedern wurden neu gewählt, ohne dass irgendetwas aufgearbeitet worden wäre. Da kann von einem Neuanfang keine Rede sein. Warum werden nicht endlich parteiunabhängige Personen für Führungspositionen bei der AWO eingesetzt? Wurde zwischen Parteizugehörigkeit und Vetternwirtschaft bei der AWO kein Zusammenhang erkannt?“

„Der Versuch, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen“

Die strukturelle Verflechtung habe einen bitteren Beigeschmack, so Richter. „SPD-Mitglieder haben sich mutmaßlich zulasten der AWO erhebliche finanzielle Vorteile verschafft. Nun sollen zwei weitere SPD-Mitglieder die AWO wieder auf Kurs bringen. Das ist so vielversprechend wie der Versuch, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.“

Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


V. i. S. d. P.:

Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion



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