AfD fordert Landesregierung auf, den Brexit proaktiv zu gestalten.

Die AfD-Fraktion hat heute im Plenum beantragt, sich mit verschiedenen Maßnahmen auf die Folgen des Brexits für Hessen vorzubereiten, damit dessen Auswirkungen auf die international ausgerichtete und exportorientierte Wirtschaft des Bundeslandes minimiert werden. Neben entsprechenden Appellen an die Landesregierung, sich auf Bundesebene für eine optimale Vertretung hessischer Interessen einzusetzen, geht es auch darum, den Dialog mit britischen Gebietskörperschaften und Bürgern auf Landesebene und in den Kommunen zu fördern.

Dazu Karl Hermann Bolldorf, europapolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion: „Der Brexit bietet uns die Chance, die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Vereinten Königreich so zu organisieren, dass sie für beide Seiten fair sind. Diese Chance muss das Land Hessen nutzen. Doch der Brexit bietet uns auch Anlass zur Selbstkritik: Geht die Europäische Union mit zunehmendem Zentralismus noch den richtigen Weg? Sind nationale Alleingänge bei Migration und Klimapolitik für den europäischen Gedanken förderlich? Wir als AfD-Fraktion glauben das nicht.“

Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag

V. i. S. d. P.: Karl Hermann Bolldorf, europapolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion



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