„AIDS-Patienten oder HIV-Infizierte zu diskriminieren, ist nicht tolerierbar“

Die Fraktionen der CDU und der Grünen fordern in einem Entschließungsantrag den Kampf gegen das Immunschwäche-Virus HIV zu intensivieren. Ziel soll es unter anderem sein, dass – gemäß einer Initiative der Vereinten Nationen – im Jahr 2030 mindestens 95 Prozent der Menschen mit HIV von ihrer Infektion wissen, mindestens 95 Prozent davon entsprechende Medikamente nehmen sowie die Viruslast von 95 Prozent der Behandelten unter der Nachweisgrenze liegt. Auch dürften HIV-Infizierte nicht länger die Opfer von Stigmatisierung und Diskriminierung werden. Dazu die gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Claudia Papst-Dippel:


„AIDS-Patienten oder HIV-Infizierte zu diskriminieren, ist nicht tolerierbar, und es ist gut, dass eine entsprechende Aufklärung über die Krankheit schon in unseren Schulen stattfindet. Zwar wird seit nunmehr 40 Jahren intensiv daran geforscht. Es gibt Medikamente zur Behandlung und Prophylaxe, dennoch gelang es nicht, einen praktikablen Impfstoff zu entwickeln. Trotzdem scheint es unklug in einer Zeit, die so massiv vom Corona-Virus und den damit verbundenen Ängsten dominiert wird, einen anderen Krankheitserreger in den Fokus zu nehmen. Wichtig ist es, alle bereits bestehenden Maßnahmen zur Reduzierung von HIV und Aids konsequent umzusetzen.“


V. i. S. d. P.: Claudia Papst-Dippel, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag 36/2021

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