Auch 10 Jahre danach: Odenwaldschule und immer noch kein Ende.

Noch immer trauen sich nicht alle Opfer an die Öffentlichkeit.


Vor zehn Jahren wurde der Missbrauch von Schülern an der Odenwaldschule öffentlich. „Die Schüler wurden von pädophilen Lehrern systematisch sexuell missbraucht und gedemütigt“, sagt Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. „Für Hessen war dies eines der schrecklichsten Skandale, der sich an einer Schule abspielte“, so Scholz. Viele der ehemaligen Schüler nahmen sich das Leben. Insgesamt sollen bis zu 900 junge Menschen missbraucht worden sein.


„Die AfD-Fraktion ist in Gedanken bei den Opfern. Wir hoffen, dass die Missbrauchsopfer wieder ins Leben zurückfinden konnten und mit neuem Mut weitergehen können“, sagt Heiko Scholz und fährt fort: „Der Lehrer ist gerade für heranwachsende Menschen eine Vertrauensperson. Die Lehrer der Odenwaldschule haben das Grundvertrauen ihrer Schutzbefohlenen auf perfide Weise ausgenutzt, um ein System aus Angst, Demütigung und sexueller Gewalt zu errichten. Schrecklichkeiten wie diese dürfen nie wieder vorkommen.“


Bei der Aufarbeitung, die bis heute andauere, müsse alles hinterfragt werden. „Die Rolle der Politik und der Jugendämter während dieser Zeit muss beleuchtet werden. Viele Lehrer der Odenwaldschule konnten auf gesellschaftlich wichtigen Positionen weiterwirken – so der taz-Mitbegründer Dietrich Willier, dem von mindestens drei ehemaligen Schülern sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden“, so Scholz.


V. i. S. d. P.:

Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag



https://www.news4teachers.de/2020/05/zehn-jahre-nach-sexuellem-missbrauch-an-der-odenwaldschule-noch-immer-viele-fragen-offen/





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