Elternbeiräte müssen bei der Sexualerziehung einbezogen werden

Heute hat der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Heiko Scholz, im Kulturpolitischen Ausschuss kritisiert, dass das Mitbestimmungsrecht der Eltern in Fragen der Sexualerziehung übergangen wird. 2016 hat der Landeselternbeirat den „Lehrplan für Sexualerziehung“ abgelehnt. „Minister Lorz hat diesen Lehrplan jedoch per Ministerentscheid durchgedrückt, gegen die Elternbeiräte“, sagt Scholz. Das Mitbestimmungsrecht der Eltern sei aber ein hohes Gut, welches nicht einfach ausgehebelt werden dürfe, so Scholz. Der AfD-Bildungsexperte stützt sich dabei auf das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG.

„Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass dieses Recht auch für die Sexualerziehung gilt“, sagt Scholz. Wenn es nach Minister Lorz geht, sollen schon ab der ersten Klasse die Kinder lernen, ihr Denken und Fühlen nicht mehr an der klassischen Familie zu orientieren, sondern an der „sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt“. „Es kann und darf nicht sein, dass durch einen staatlich diktierten Sexualkundeunterricht ohne Einbezug der Eltern die natürlichen Schamgrenzen bei Kindern verschoben werden. Der hessische Lehrplan muss aus moralischer und verfassungsrechtlicher Sicht umgehend zurückgezogen und überarbeitet werden“, so Scholz.

V. i. S. d. P.: Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion

Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag



11 Ansichten

© 2018 AfD-Fraktion im Hessischen Landtag | Schlossplatz 1-3 | 65183 Wiesbaden