„Frauen haben ein Recht auf die Betreuung durch Hebammen“

Ein Gutachten offenbart eine dramatische Mangelversorgung mit Hebammen. Dazu Claudia Papst-Dippel, familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion:

„Das Gutachten werten wir einmal als Arbeitszeugnis für die Landesregierungen, denn der dramatische Mangel im Bereich der Hebammenversorgung wurde im Januar 2017 im Landtag lang und ausführlich diskutiert, genauso wie die Jahre zuvor. Dem Hessischen Landtag war bereits 2017 die Aussage des Hessischen Hebammenverbandes bekannt, dass nur 50 Prozent aller Frauen im Wochenbett von einer Hebamme betreut werden! Aber die Aussage des Hessischen Hebammenverbandes wurde ignoriert und nun bestätigt das Gutachten die schlechte Arbeit der Landesregierung jetzt, drei Jahre später.“

Papst-Dippel weiter: „Es ist eine traurige Tatsache, dass Hebammen für einen umgerechneten Stundenlohn, der unter dem Mindestlohn liegt, eine 24/7 Erreichbarkeit bieten. Aber auch für die angestellten Hebammen in Krankenhäusern ist die Situation nicht besser. Teilzeitverträge, Überstunden, oft unter höheren Steuerabgaben, machen selbst ein Angestelltenverhältnis zunehmend unattraktiver. Dabei werden sie dringend gebraucht. Ich halte es für ein Recht von Frauen und Kindern, dass sie von einer Hebamme betreut werden!“


Aus einer Rede zur Aktuellen Stunde der Fraktion Die Linke: „Versteckspiel beim Thema Hebammen ist endlich beendet – Gutachten zeigt dramatischen Mangel“


V. i. S. d. P.:

Claudia Papst-Dippel, familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Quellenangabe zum Thema: https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Versorgung-mit-Hebammen-reicht-in-Hessen-nicht-aus-412111.html


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