Haftkosten und Ausländeranteil in hessischen Gefängnissen auf Rekordhoch!

Im Jahr 2018 befanden sich 4.619 Insassen in hessischen Gefängnissen, davon waren 2.561 Deutsche und 2.058 Ausländer. Das ergab eine Anfrage der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag. Die Kosten für die Unterbringung der 4.619 Insassen lagen 2018 abzüglich Einnahmen bei 222.982.516 Euro. Sowohl der Anteil nicht deutscher Gefangener als auch die Gesamtkosten befanden sich 2018 auf Rekordniveau. 2006 lagen die Ausgaben für 5.598 Gefangene noch bei 177.182.117 Euro.

Der Anteil der nicht deutschen Gefangenen entspricht 44,56 Prozent. Die größte Gruppe der nicht deutschen Gefangenen bilden türkische Staatsangehörige mit 272 Personen, gefolgt von 163 rumänischen und 161 marokkanischen Staatsangehörigen.

„Das Beispiel Gefängnis bildet ab, welches Problem wir in Deutschland haben: Integration scheitert in einer unvertretbaren Größenordnung und kriminelle Ausländer, die tatsächlich verurteilt worden sind, belasten selbst nach ihren Taten unsere Gefängnisse und kosten immer mehr Geld“, so Dirk Gaw, Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag für den Unterausschuss Justizvollzug.

„Warum denken wir nicht einmal darüber nach, dass verurteilte kriminelle Ausländer ihre Haftstrafe in ihrem Heimatland verbüßen? Das würde deutlich geringere Kosten für den Steuerzahler verursachen und unsere Gefängnisse entlasten.“

V. i. S. d. P.: Dirk Gaw, Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag für den Unterausschuss Justizvollzug

Link zur Beantwortung der AfD-Anfrage: http://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/5/00115.pdf




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