Hessische Tourismus-Branche am Boden

Reisebüros kämpfen nach einem Umsatzverlust von 92 Prozent um ihr Überleben.


Am 13.05.2020 versammelten sich Inhaber, Mitarbeiter und Auszubildende von Reisebüros in Wiesbaden vor der Staatskanzlei, um auf ihre Situation in der Corona-Krise aufmerksam zu machen. Die zentrale Forderung der jetzt am Boden liegenden Branche sind weitere schnelle Staatshilfen.


Den größten Teil des Umsatzes machen Reisebüros mit dem Verkauf von Flugreisen. Dieser nun fehlende Umsatzanteil liegt bei 90 bis 95 Prozent. Online-Buchungen oder Inlandsreisen sind auch bis auf weiteres weggebrochen. Um zu überleben, wird unter anderem einen Rettungsschirm gefordert, der den Reisebüros und Reiseveranstaltern auch zukünftig eine Perspektive sichert.


Arno Enners, fremdenverkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, war vor Ort und sprach mit den Betroffenen. Er sagt: „Ohne staatliche Hilfe hat das Reisen ein Ende. Etliche der Arbeits-und Ausbildungsplätze stehen bei den Reisebüros auf dem Spiel und von der Politik gibt es keine Perspektive.“


Arno Enners weiter: „Man kann den Protest und die Angst der Branche gut verstehen. Somit war es heute durchaus gerechtfertigt, dass die Inhaber, Angestellten und Auszubildenden der Reisebüros in hessenweiten Protesten auf ihre Situation aufmerksam machen.“ Enners abschließend: „Wir von der AfD können die Forderungen nur unterstützen, denn ohne Reisebüros wäre nach der Krise das Reisen für viele nicht mehr zu organisieren.“


V. i. S. d. P.: Arno Enners, fremdenverkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag https://www.touristik-aktuell.de/nachrichten/news/datum////reisebuero-demos-gehen-heute-weiter/ https://www.airliners.de/verlust-existenz-erneut-demos-reisebueros/55388


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