IAA: „Linksradikale Aktivisten wollen Grundlagen des Wohlstands zerstören“

Die heute eröffnete Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt steht seit einiger Zeit in Zusammenhang mit Aktionen des linksradikalen Bündnisses „Sand im Getriebe“. Das „klima- und verkehrspolitische Aktionsbündnis“ will die IAA blockieren und spricht sich für autofreie Städte und kostenlosen Nahverkehr aus. Zu den Unterstützern gehören unter anderem die Grüne Jugend, attac Deutschland und die „Internationale Sozialistische Organisation“. Am ersten Besuchersonntag, dem 15. September, wollen die Aktivisten von „Sand im Getriebe“ mit Fahrrädern über Autobahnen und Bundesstraßen zur IAA fahren, um ihre Standpunkte deutlich zu machen.

„Diese Linksradikalen legen damit den Verkehr lahm, gefährden sich und andere und zeigen mit ihrer universellen Kritik an der deutschen Automobilbranche, dass sie die Grundlagen des Wohlstands in Deutschland zerstören wollen und keinen Respekt vor der Marke ‚Made in Germany‘ haben“, sagt Klaus Gagel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag.

Außer den Aktivisten von „Sand im Getriebe“ betreiben auch das Bündnis für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Kritik an der Autoindustrie. So forderte der BUND kürzlich, dass Unternehmen aufhören sollten, besonders große und schwere SUVs zu bauen. Und die DUH sowie ein Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen instrumentalisierten den Autounfall mit einem SUV in Berlin am vergangenen Wochenende politisch. Die DUH twitterte über den Unfall: „SUVs haben in unseren Städten nichts zu suchen!“, und Florian Schmidt von den Grünen: „SUV-Technik und -Marketingstrategie ist mitschuldig an einer Autokultur des Ich, Ich, Ich.“

Besonders weil die Hintergründe des Unfalls zu diesem Zeitpunkt noch völlig unklar waren, seien die die Äußerungen schockierend, so Gagel.

„Diese Tweets zeigen, dass es den selbsterkannten Umweltaktivisten nicht um den Unfall oder die Opfer geht. Sie nutzen jede Plattform, um ihre wohlstandsfeindliche Ideologie zu verbreiten. Sei es die IAA oder der tragische Unfall. Diesen Populismus verurteilen wir als AfD. Wir stehen dafür, den wirtschaftlichen Erfolg der Automobilbranche zu fördern und nicht zu zerstören.“

V. i. S. d. P.: Klaus Gagel, Sprecher für Verkehrspolitik der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


1 Ansicht

© 2018 AfD-Fraktion im Hessischen Landtag | Schlossplatz 1-3 | 65183 Wiesbaden