Kultusminister Lorz (CDU) verschweigt, wo es im Bildungssystem wirklich brennt.

Diese Rede hat einen Nerv getroffen: Der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag, Heiko Scholz, hat auf die Regierungserklärung des Kultusministers Ralph Alexander Lorz geantwortet und aufgezeigt, welche Mängel im Bildungssystem er verschweigt.

„Bei der Ausbildungsstellenquote liegt Hessen im Vergleich auf Platz 14 von 16 Bundesländern. 20 Prozent der Schüler sind laut Bund der Arbeitgeber trotz Schulabschluss nicht ausbildungsfähig – bei Schülern mit Migrationshintergrund sogar bis zu 30 Prozent“, so Scholz. Das zeige: Hessens Schulpolitik sei alles andere als ein nachahmenswertes Erfolgsmodell.

Besondere Aufmerksamkeit verdiene das Thema Brennpunktschulen: „Der Staatsminister nennt sie ‚Schulen mit besonderen Herausforderungen‘. Bleiben wir ehrlich und nennen wir sie beim Namen: Es sind Brennpunktschulen.“ Scholz war selbst mehrere Jahre Lehrer an einer solchen. „Wir sprechen hier von Bildungseinrichtungen mit einem Migrantenanteil von 80 bis 100 Prozent. Schon Schulklassen mit einem Migrantenanteil von mehr als 35 Prozent führen nach Einschätzung des Deutschen Philologenverbandes zu gravierendem Leistungsabfall und Integrationsproblemen“, sagt Scholz.

Dass der AfD-Abgeordnete hier die echten Probleme benannt hat, zeigt das Medienecho. Selbst die Frankfurter Rundschau hat seinen Redebeitrag aufgenommen und auch bei der Hessenschau wurde darauf hingewiesen.

V. i. S. d. P.: Heiko Scholz, schulpolitischer Sprecher der AfD im Hessischen Landtag




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