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Lage der älteren Generation in Hessen

Auf eine Große Anfrage der SPD antwortete die Landesregierung, dass die Lage der älteren Generation in Hessen gut sei. Bei der Ärzteversorgung sei keine Unterversorgung festzustel-len. Dies kommentiert der seniorenpolitische Sprecher und Landtagsabgeordnete der AfD, Arno Enners: „Die Hessische Landesregierung unterliegt hier einer recht ordentlichen Fehlein-schätzung. Denn schon heute ist es so, dass vor allem in nicht-urbanen Gebieten Neupatien-ten recht oft bei allgemein- und fachärztlichen Praxen gar nicht mehr zeitnah aufgenommen werden bzw. bei Fachärzten die Wartezeit bis zu einem Jahr beträgt. Es ist doch offensicht-lich, dass bereits eine Unterversorgung besteht.“

Durch die Antwort der Landesregierung wird deutlich, dass ca. 25% der Haushalte ab 65 Jah-re lediglich über ein Nettoeinkommen von maximal 900 Euro verfügen. Gleichzeitig sagten 75% der Senioren, dass sie nach Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten. Enners dazu: „Die völlig verfehlte Rentenpolitik der Bundesregierungen bis heute muss hier in Hessen aus-gebadet werden. Einerseits gibt es Senioren, die weiterarbeiten wollen, andererseits aber auch die, die weiterarbeiten müssen!“

Enners betont, dass die dem Land zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Schaffung von Grundlagen, nämlich die vernünftige Abdeckung mit Ärzten und Krankenhäusern, einem gu-ten und günstigen ÖPNV sowie die Barrierefreiheit auch entsprechend zügig umgesetzt wer-den müssen. Enners: „Die Beachtung der Altenberichte, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Bekämpfung von bestehender und zukünftiger Al-tersarmut muss in Landes- und Bundespolitik einen deutlich höheren Stellenwert bekommen als es die Regierungsparteien bis jetzt erkennen lassen.“

V. i. S. d. P.: Arno Enners, seniorenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag




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