+++ Messerattacke in #Kassel:Wird der Holländische Platz zur No-go-Area? +++

Drei Unbekannte haben am Mittwochabend in Kassel auf einen 31-Jährigen eingestochen. Durch das Eingreifen zweier Kneipenbesucher konnte das Leben des jungen Mannes gerettet werden. Doch Polizeieinsätze rund um den Holländischen Platz seien mittlerweile die Regel, sagt Volker Richter, der sozialpolitische Sprecher der Fraktion. „Die gesamte Gegend droht abzurutschen“, warnt Richter. Besonders in den letzten Jahren habe die Kriminalität stark zugenommen.

In den Jahren 2015 und 2016 finden sich besonders drastische Beispiele. Im März 2015 verstarb ein Mann nach einem Schusswechsel mit der Polizei. Zwei Beamte wurden dabei schwer verletzt. Im Oktober 2016 schoss ein Libyer einem Mann durch den Oberschenkel. Der Angriff galt einem Kontrahenten aus dem Drogenmilieu. Im selben Jahr wurde ein Mann festgenommen, der einen Gleichaltrigen mit einem Messerstich in den Hals getötet haben soll. „Die Sozialstruktur ist hier erodiert. Wenn der Holländische Platz und die Straßen rundherum nicht zu einer No-go-Area verkommen sollen, muss die Kriminalität durch die Polizei mit aller Kraft zurückgedrängt werden. Des Weiteren muss die Stadt eng mit den Wohnungsunternehmen zusammenarbeiten, um wieder für eine ausgeglichene Sozialstruktur zu sorgen.


Die Anwohner haben das Recht, dass die Politik sich um die Sicherheit der Bürger kümmert“, sagt Volker Richter.

V.i.S.d.P.: Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag, Schlossplatz 1–3; 65183 Wiesbaden




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