Mit dem erneuten Lockdown droht etlichen hessischen Sportvereinen das „AUS“.

Die für den Bereich Sport geplanten Maßnahmen schaden mehr als sie an Sicherheit bringen.

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Der Präsident des Landessportbundes Hessen, Rolf Müller, bestätigte, dass es im Sport keine Corona-Hotspots gab.

Müller zeigt Verständnis für die zu beschließenden Maßnahmen und bestärkt den Gesundheitsschutz. Allerdings beschreibt er auch die Situation des Vereinssports und erläutert was etlichen Vereinen droht, wenn es in einen zweiten Lockdown geht.


Diesmal befürchtet man deutlich gravierendere finanzielle Einbrüche der Verbände. Für deren Vereine geht es um die Existenz.


Dazu Dirk Gaw, sportpolitischer Sprecher der hessischen AfD-Landtagsfraktion:

„Es wäre daher angebracht im engen Austausch mit Vereinen und Sportclubs eine gangbare Lösung zu finden. Die politische Verantwortung ist nicht allein unter dem Aspekt des Infektionsstopps zu bewerten, zumal die Vereine und Spiele keine Hotspots sind. Nein, es geht vielmehr um eine gesamtgesellschaftliche Option, die allen Interessenten entgegenkommt.“


Dass selbst größere Sportveranstaltungen keine Hotspots darstellen, beweisen die schon stattgefundenen Heimspiele der Eintracht aus Frankfurt. Bislang gab es in der laufenden Saison zwei Heimspiele im Frankfurter Waldstadion mit jeweils rund 8.000 Zuschauern. Wie Bild-Zeitung in der Ausgabe vom 27.10. bestätigt, hat sich noch nicht ein Zuschauer infiziert.


Dauerhaft Zuschauer von Sportveranstaltungen auszuschließen ist unangemessen, das gilt für den Profisport und die Vereinsebene.


„Als Sportpolitischer Sprecher nehme ich die Situation der Sportwelt sehr ernst. Natürlich muss die Gesundheit der Bürger im Vordergrund stehen, allerdings rettet es kein Menschenleben, wenn fehl gerichtete Maßnahmen eingeführt werden, einfach um irgendetwas zu tun. Das wäre blinder Aktionismus und schadet am Ende deutlich mehr“, so Gaw abschließend.


V. i. S. d. P.:

Dirk Gaw, sportpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Berichterstattung:

https://www.hessenschau.de/sport/mehr-sport/nicht-wieder-hinter-bordellen-landessportbund-hessen-von-neuen-corona-massnahmen-enttaeuscht,lsb-kritik-102.html

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