„Nachtdienste in Mindeststärke sollten die Ausnahme sein“

„Notrufnummern müssen immer erreichbar sein, dem dürfte niemand ernsthaft widersprechen. Wenn es auf der Seite der Polizei zu technischen Störungen oder personellen Engpässen kommt, dann ist das die Ausnahme und nicht die Regel“, erklärt Klaus Herrmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. „Es kann vorkommen, dass der Notruf nur verzögert angenommen wird oder dass ein Anrufer aufgrund einer entstehenden Wartezeit vorzeitig auflegt und damit der Anruf ins Leere geht. In der Regel liegt es aber nicht an den Mitarbeitern, wenn es, wie in Hanau, zu einer Nichterreichbarkeit des Notrufes kommt, sondern an der Zahl der eingehenden Notrufe und an der Dauer ihrer Bearbeitung.“


Die Forderung, dass nach dem Vorfall in Hanau die Polizei Vertrauen wiederherstellen müsse, hält Herrmann für überzogen. „Die Polizei erfüllt ihre Aufgaben. Wir müssen dafür sorgen, dass die technischen Möglichkeiten und die personellen Bedürfnisse der Dienststellen den Erfordernissen angepasst werden. Das ist bis heute leider nicht der Fall. Die meisten Dienststellen versehen insbesondere zur Nachtzeit nur mit einer personellen Mindeststärke ihren Dienst. Das muss sich ändern und dafür werden wir uns als AfD weiterhin einsetzen.“


V. i. S. d. P.: Klaus Herrmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag 38/2021

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