Neues aus dem AWO-Sumpf: Feldmann fordert Entlastung vom Innenminister Beuth.

Bei der AWO kommen immer neue Erkenntnisse ans Licht über Selbstbereicherung und Vetternwirtschaft:

Zübeyde Feldmann, die Frau des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann, war seit Ende 2014 bei der AWO Wiesbaden angestellt und nutzte auch einen Dienstwagen, doch laut des stellv. Kreisvorsitzenden Franz Betz seien „keinerlei Arbeitsergebnisse bekannt“.

Es liegt also nahe, dass es sich um Scheinarbeitsverhältnisse gehandelt hat.


Hinzu kommt, dass Peter Feldmann jetzt Innenminister Peter Beuth vorwirft, sein „Selbstreinigungsverfahren“ zu verzögern. Mit diesem will Feldmann beweisen, dass er in der AWO-Affäre nicht gegen seine Dienstpflicht verstoßen habe. Er unterstellt Beuth, dass er das Verfahren verzögere, um im Frankfurter Kommunalwahlkampf ein Disziplinarverfahren gegen Feldmann einzuleiten.


Dazu Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag:

„Wie sich hier das Ehepaar Feldmann benimmt, ist beschämend. Warum legt Frau Feldmann nicht selbst offen, was sie genau bei der AWO gemacht hat? Abzuwarten, bis immer neue Details ans Licht kommen, ist die schlechteste Methode, sich vom Verdacht der Selbstbereicherung und Scheinarbeit freizuschwimmen. Und der Oberbürgermeister selbst? Anstatt sich aktiv und glaubwürdig an der Aufklärungsarbeit zu beteiligen, versucht er dem Innenminister politisches Kalkül zu unterstellen. Hier zeigt sich einmal mehr, warum so viele Bürger mit Recht das Vertrauen in Politiker verlieren. Wir fordern die Beteiligten auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und zu dem zu stehen, was sie gemacht haben. Nicht für sich, sondern für die vielen Mitglieder der AWO, die von diesen Machenschaften in Mitleidenschaft gezogen worden sind.“


V. i. S. d. P.:

Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Quellenangabe:

https://www.fr.de/frankfurt/awo-affaere-feldmann-fordert-seine-entlastung-90026092.html

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