Polizei und Feuerwehr wurden in Dietzenbach in einen Hinterhalt gelockt und schwer attackiert!

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ereignete sich ein schwerer Angriff auf die Polizei und die Feuerwehr. Ein Bagger sowie Mülltonnen wurden in Brand gesteckt.


„Das Ziel war es, die Einsatzkräfte in einen Hinterhalt zu locken. Das ist an Dreistigkeit und Heimtücke kaum zu überbieten“, sagt Klaus Herrmann, innenpolitischer Sprecher der AfD.


Mit bereitgelegten Steinen wurden Polizei und Feuerwehr dann von rund 50 Angreifern attackiert. Ein Polizeihubschrauber musste als Unterstützung angefordert werden. Die anschließende Straßenschlacht zog sich über zwei Stunden hin. Die Bilanz: Neben einem Bagger und Mülltonnen wurden auch Einsatzfahrzeuge der Polizei beschädigt. Laut Polizei beläuft sich der Schaden auf 150.000 Euro. „Wir sind froh, dass bei diesem Einsatz offensichtlich niemand verletzt wurde“, so Herrmann.


Die Einsatzkräfte konnten drei Personen festnehmen.


„Das erinnert an die Brennpunkte in den Pariser Vorstädten oder in Malmö. Dort werden Polizisten und Rettungskräfte schon seit Jahren regelmäßig schwer angegriffen. Die AfD hat eine Anfrage gestellt, die belegt, dass wir in Hessen auf ähnliche Verhältnisse wie in den Pariser Vorstädten zusteuern könnten. Der Innenminister scheint diese Entwicklung jedoch zu ignorieren. Dabei wäre er gut beraten, sich nicht nur mit Worten vor seine Polizei zu stellen, sondern die Beamten auch auf solche Hinterhalte gezielt vorzubereiten und speziell für solche Fälle auszurüsten. Denn beim nächsten Vorfall könnte es Verletzte, vielleicht sogar Tote geben.“


Im Jahr 2019 kam es pro Tag zu fünf bis sechs Übergriffe auf Polizisten. 2.052 Fälle konnten erfasst werden. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage der AfD-Innenpolitiker Klaus Herrmann und Dirk Gaw hervor. Zum Tatort: Der Mespelbrunner Weg, in dem der Hinterhalt gelegt wurde, gehört zum Östlichen Spessartviertel. „Diese Hochaussiedlung ist als sozialer Brennpunkt bekannt, wie schon aus verschiedenen Medienberichten hervorgeht“, so Herrmann. Ein hoher Anteil der Bewohner soll einen Migrationshintergrund haben. „In dieser Gegend kam es schon öfter zu ähnlichen Vorfällen. Was aber in der letzten Nacht geschah, ist ein neuer Höhepunkt sinnloser Gewalt und Sachbeschädigung“, so Herrmann.


Bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2019 behauptete der CDU-Innenminister Peter Beuth, dass Hessen ein sicheres Land sei und versprach einen „Start in ein sicheres Jahrzehnt“. Der AfD-Innenpolitiker Herrmann dazu: „Wenn so der Start in ein sicheres Jahrzehnt aussieht, möchte ich nicht wissen, was der Innenminister unter dem Wort unsicher versteht.“


V. i. S. d. P.:

Klaus Herrmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Quelle: https://www.fnp.de/lokales/kreis-offenbach/offenbach-ort29210/dietzenbach-offenbach-hessen-randalierer-angriff-attacke-polizei-feuerwehr-rache-motiv-zr-13780736.html



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