+++ Pressemitteilung +++ Grenzen der Belastbarkeit an Grundschulen überschritten.

„Und das Land sieht keine Krise?“

Personalräte mehrerer Grundschulen in Hessen haben sich mit einem Hilferuf an das Land gewendet, weil der Schulalltag „die Grenzen des Erträglichen“ überschreite. Aus Sicht der Personalräte verschärfe sich die Lage zusehends. Gründe seien u. a. wachsender Förderbedarf, Schüler mit schwachen Deutschkenntnissen und unkooperative Eltern.

„Kultusminister Alexander Lorz sagte noch vor Kurzem, es gäbe keine Krise an Hessens Grundschulen, allenfalls eine angespannte Situation und man stehe im ständigen Dialog. Wenn man in ständigem Dialog steht, wie konnte es dann soweit kommen, dass Lehrer heute die Grenzen ihrer Belastbarkeit überschritten haben und sich Personalräte mit einem Hilferuf an das Land wenden müssen?“, fragt Heiko Scholz, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag.

„Die Realität an Hessens Grundschulen ist mehr als angespannt: Neben dem eigentlichen Unterricht sollen Lehrer, erziehen, integrieren, inkludieren, fördern, Konflikte lösen und erst einmal Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermitteln. Wenn an manchen Schulen der Migrantenanteil bei 80 bis 100 Prozent liegt, ist das eine nahezu unlösbare Aufgabe“, so Scholz weiter. „Und das Land sieht keine Krise?

Es ist dringend geboten, mehr Grundschullehrer einzustellen, sie besser zu bezahlen, die Klassengrößen zu verringern und Lehrern auch gegenüber unkooperativen Eltern den Rücken zu stärken. Im Moment stehen sie alleine da und das ist unverantwortlich.“

V. i. S. d. P.: Heiko Scholz, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag




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