+++ Pressemitteilung +++ IQB-Bildungstrend 2018: Hessen unter Bundesdurchschnitt

Im Bildungstrend 2018 des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen sind die Kompetenzen von 44.941 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 an 1.462 Schulen aus allen 16 Bundesländern in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik getestet worden. Im Ländervergleich wurde geprüft, wie viele Schülerinnen und Schüler die von der Kultusministerkonferenz festgelegten Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss erreichten oder verfehlten. Die Studie zeigt: Hessen liegt unter dem Bundesdurchschnitt.

Bundesweit erreichen nur knapp 45 Prozent der Neuntklässler ein Jahr vor einem mittleren Schulabschluss den von der Kultusministerkonferenz definierten Regelstandard. 31 Prozent erreichen den Mindeststandard und 24 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht einmal diesen.

Lag Hessen in den MINT-Fächern schon in der Studie aus 2012 unterhalb des Bundesdurchschnitts, so konnte diese Position auch 2018 nicht verbessert werden: Im Fach Mathematik etwa erreichten nur 41,9 Prozent der Hessischen Schüler den Regelstandard. Zum Vergleich: In Sachsen erreichten 56,7 Prozent den Regelstandard. Während in Hessen 27,5 Prozent am Mindeststandard scheiterten, waren es in Sachsen nur 14 Prozent.

„Angesichts dieser alarmierenden Ergebnisse wird es höchste Zeit, dass das hessische Kultusministerium gemeinsam mit anderen bildungspolitisch Verantwortlichen bis hin zu den Lehrkräften an den Schulen schnellstmöglich Maßnahmen ergreift, dass diese unhaltbaren Zustände mindestens gemildert werden“, sagt Rolf Kahnt, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag. Hessen dürfe nicht länger zu den Schlusslichtern gehören, fordert Kahnt.

V. i. S. d. P.: Rolf Kahnt, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag

Link zur Studie: https://www.iqb.hu-berlin.de/bt/BT2018/Bericht




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