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+++ Pressemitteilung +++ Künstlergruppe aus Frankfurt „schändet“ Goethes Gartenhaus!

Goethes Gartenhaus in Weimar wurde mit Klopapier beworfen, um es „zu schänden“. Dazu hat sich die Künstlergruppe „Frankfurter Hauptschule“ bekannt. Die Gruppierung will mit Klopapier auf Goethes Frauenbild aufmerksam machen und fordert, das Gedicht „Heideröslein“ „aus den Schulen zu verbannen“. Sie interpretiert den Gedicht-Klassiker als eine Vergewaltigung im „Trällerton“. Der kunstpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag, Frank Grobe, verurteilt die Aktion scharf: „Das ist nicht nur ein Angriff auf Goethe selbst und unsere Nationalliteratur, sondern auch auf deutsches Kulturgut.“

„Wir beobachten, dass immer mehr Kunststudenten Kunst nur noch unter politischen Aspekten bewerten, nicht aber unter den eigentlichen, nämlich den poetischen. Hier zieht ein Schwarz-Weiß-Denken herauf, dass der Kunst nur schaden kann. Man denke nur an die Blut-und-Boden-Literatur oder den Sozialistischen Realismus.“ Passend dazu bietet die Künstlergruppe auf ihrer Internetseite T-Shirts mit den Konterfeis von RAF-Terroristen an. „Wenn das die Vorbilder dieser Kunststudenten sind, sagt das viel darüber aus, wie es um unsere Kunsthochschulen bestellt ist“, so Grobe, der auch fachpolitischer Sprecher für Wissenschaft ist. „Die Städelschule in Frankfurt, wo die Täter studieren, scheint eine Brutstätte für ‚Künstler‘ zu sein, welche sich Terroristen zum Vorbild nehmen. Von wissenschaftlicher Analyse, Interpretation und Diskussion sind sie jedoch so weit entfernt wie die Baader-Meinhof-Gruppe vom Friedensnobelpreis“, sagt Frank Grobe.

Dass diese Künstlergruppe fragwürdige Aktionen als Kunst ausgebe, sei schon länger bekannt, ergänzt Klaus Herrmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. Anfang 2018 zündete die Gruppierung einen ausgedienten Polizeiwagen an. Dieser wurde im Frankfurter Bahnhofsviertel abgestellt und später in der Städelschule ausgestellt. „Dieses Verhalten zeigt eindeutig, dass diese Gruppierung keine künstlerischen Absichten hat, sondern eine Hass-Politik verfolgt, die sich gegen Autoritäten richtet, seien es nun künstlerische oder staatliche“, so Herrmann. „Die AfD sieht in diesen Aktionen eine Verrohung der Kultur in unserem Land, befürchtet eine eklatante Bildungsfeindlichkeit bei unseren Kunststudenten und sieht hier den Boden bereitet für Diffamierungen und Straftaten, die sich gegen deutsche Großleistungen in Kultur und Gesellschaft richten“, so Grobe.

Die AfD wird diese Entwicklung aufmerksam beobachten und die Ereignisse in den Landtag tragen.


Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag 66/2019

V. i. S. d. P.: Frank Grobe,

fachpolitischer Sprecher für Wissenschaft und Kunst der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag Klaus Herrmann,

fachpolitischer Sprecher für Innenpolitik der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag.




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