+++ Pressemitteilung +++ Regierungspolitik: Missstände erzeugen und Aufdeckung verhindern

„Das Universitätsklinikum Gießen-Marburg muss wieder in die Hand des Landes Hessen überführt werden.“


In einer Aktuellen Stunde im Plenum wird heute gefordert, Patienten und Vertreter des Universitätsklinikums Gießen-Marburg anzuhören. Dazu Frank Grobe, Landtagsabgeordneter der hessischen AfD-Fraktion: „Seit der 95-prozentigen Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen-Marburg nehmen die Klagen von Patienten, Ärzten und Pflegekräften nicht mehr ab. Wer die Patientenfürsorge in die Hände einer Aktiengesellschaft wie der Rhön-Klinikum AG gibt, muss mit einer solchen Entwicklung rechnen. Eine Aktiengesellschaft vertritt die Interessen ihrer Anteilseigner, nicht die der Patienten.“ Personalreduzierungen, geringe Gehälter und weitere Sparmaßnahmen erschweren die Kernaufgabe der optimalen Patientenversorgung.


„Um nun die desolaten Zustände vor Ort auszublenden, verhinderten Vertreter der CDU und Grünen und FDP durch ihr Abstimmungsverhalten in der letzten Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst sogar, dass die beantragte mündliche Anhörung von Vertretern der betroffenen Patienten und des Klinikumpersonals zustande kommt. Die Regierung erzeugt Missstände und verhindert noch deren Aufdeckung. Das ist unannehmbar“, erklärt Grobe und fordert: „Das Universitätsklinikum Gießen-Marburg muss wieder in die Hand des Landes Hessen überführt werden.“


V. i. S. d. P.:

Frank Grobe, Landtagsabgeordneter der hessischen AfD-Fraktion



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