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+++ Pressemitteilung +++ Unterrichtsausfall: Die SPD setzt falsche Prioritäten

Die SPD bringt heute den Antrag „Unterrichtsausfall bekämpfen – mehr Ehrlichkeit statt Verschleierung“ im Plenum ein. Darin fordert die SPD unter anderem mehr Lehrerstellen, den Quereinstieg ins Lehramt auszubauen und mehr Studienplätze für das Lehramt an Grund- und Förderschulen zu schaffen.

„Allein durch Quereinsteiger und die Schaffung von Studienplätzen lässt sich das Problem Unterrichtsausfall nicht lösen, wie es die SPD glaubt. Für unsere Schulen brauchen wir Menschen, die aus Überzeugung Lehrer werden wollen, weil sie Freude am Lehren, am Fördern von Kindern und Jugendlichen haben, die methodisches Geschick und die Persönlichkeit für diesen Beruf mitbringen“, erwidert Heiko Scholz, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag.

Das Problem liege vor allem an den Arbeitsbedingungen. „Der bauliche Zustand vieler unserer Schulen ist so katastrophal, dass diese als nicht lernfördernd eingestuft werden. Ein seit Jahren vorangetriebener Abbau an Förderschulen und eine ohne jegliches Augenmaß betriebene Inklusion an Regelschulen, an der zwanghaft aus ideologischen Gründen festgehalten wird, tragen ebenfalls zur Überlastung unserer Lehrer und damit zum Entstehen unzähliger Ausfallstunden bei“, so Scholz

Zudem würden viele Lehrer, vor allem Berufsanfänger, sich das Arbeiten an sozial-religiösen Brennpunkten freiwillig nicht antun wollen. „Nicht eine der hier vertretenen Altparteienfraktionen will dieses Problem anfassen. Schon gar nicht die SPD“, erklärt Scholz.

V. i. S. d. P.: Heiko Scholz, Sprecher für Schulpolitik der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag




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