Reaktion von Al-Wazir auf A3-Unfall: „Zu wenig, zu spät“!

Nach der Abseilaktion von A49-Gegnern am Dienstagmorgen wurde gestern das schwer verletzte Unfallopfer ins Koma versetzt!

Mittlerweile hat auch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir eine Stellungnahme abgegeben und gesagt, wer sich an eine Autobahnbrücke hänge, spiele mit Menschenleben und er hoffe, dass der Unfall „dem Teil der Protestierenden, der sich immer weiter radikalisiert, zu denken gibt“.


Dazu Klaus Gagel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„Al-Wazir geht mit keinem Wort auf den Schwerverletzten ein, der mittlerweile ins Koma versetzt wurde. Was er gesagt hat, kommt Tage zu spät und wird der Schwere des Vorfalls nicht gerecht. Die Verantwortlichen radikalisieren sich nicht ‚immer weiter‘, sondern bewegen sich bereits jetzt außerhalb der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung, indem sie die Gefährdung von Menschenleben bei ihren extremen Protesten in Kauf nehmen. Deshalb wird gegen sie auch strafrechtlich ermittelt.

Es grenzt an Zynismus für den Schwerverletzten und seine Angehörigen, wenn Al-Wazir hoffe, der Unfall möge den Protestierenden lediglich ‚zu denken‘ geben. Das Mindeste wäre gewesen, die Aktion in aller Schärfe zu verurteilen und sich von den Öko-Extremisten zu distanzieren, wie es von allen demokratischen Parteien zurecht erwartet wird.“


V. i. S. d. P.:

Klaus Gagel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Berichterstattung zum Thema:

https://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/a49-rodungen-fortgesetzt-al-wazir-verurteilt-abseilaktion_22431544

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