Schüler verzweifeln am Homeschooling: Bisherige Konzepte der Heimbeschulung gescheitert

Aktualisiert: März 4

Hessens Schüler verzweifeln zunehmend am Homeschooling. Das zeigt jetzt eine Studie mit 7.000 Schülern, die der Hessische Rundfunk (hr) in Auftrag gab. Sie seien gestresst, überfordert, depressiv oder erschöpft, gaben 77 Prozent darin an. Der hr spricht von einer „massiven Belastung bei Schülerinnen und Schülern“. Dazu der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag, Heiko Scholz:


„Vor diesem traurig- erschreckenden Hintergrund mutet die Aussage von Kultusminister Lorz (CDU) in der gestrigen Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses des Hessischen Landtags, dass nach ihm bekannten Schätzungen nur 15 Prozent der hessischen Schüler einen individuellen Förderbedarf hätten, wie Hohn an. Die vorliegende Umfrage unterstreicht erneut, dass die bisherigen Konzepte zur Heimbeschulung beinahe vollständig gescheitert sind.

Wie die Lernrückstände in annehmbarer Zeit wieder aufgeholt werden können, bleibt ebenfalls offen. Schule, das hat die Corona-Pandemie gezeigt, ist eben mehr als bloße Stoffvermittlung; sie ist ein Ort des sozialen Miteinanders, den es auch angesichts widriger äußerer Umstände zu schützen und daher geöffnet zu halten gilt.


Als AfD fordern wir die kurzfristige Rückkehr aller hessischen Schüler in den pädagogisch bewährten Präsenzunterricht. Die Erfahrungen unserer europäischen Nachbarn – etwa aus Frankreich – zeigen, dass dies weitgehend gefahrlos möglich ist. Unsere Schulen waren zu keinem Zeitpunkt Treiber des pandemischen Geschehens in unserem Land. Etwaigen Ängsten in der Bevölkerung muss mit sachlicher Aufklärung und Information begegnet werden.“


V. i. S. d. P.: Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag





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