Schleuserkriminalität muss stärker in den Fokus der Politik rücken.

Aktualisiert: Apr 29

Schleuserkriminalität findet in der öffentlichen Wahrnehmung kaum Beachtung. Nun hat die Staatsanwaltschaft in dieser Woche Wohnungen und Arbeitsplätze in Frankfurt und Umgebung durchsucht. Laut einer Sprecherin konnten dabei zahlreiche Beweise sichergestellt werden. Gegen die insgesamt vier Beschuldigten, zwei Männer und zwei Frauen, wird bereits seit 2019 ermittelt.

Den drei Hauptbeschuldigten wird vorgeworfen, seit Anfang 2019, Landsleute aus Ghana nach Deutschland geschleust zu haben. Dazu hat sich die Schleuserbande Passkopien von Bürgern aus der EU mit „afrikanischem Erscheinungsbild“ beschafft. So wurde es möglich, mit den falschen Dokumenten unter falschen Namen in die Bundesrepublik einzureisen.


„Das ist alarmierend“, sagt Dirk Gaw, stellv. innenpolitischer Sprecher. Es zeige, dass die Regierung viel zu wenig unternehme, um Schleusungen zu unterbinden. „Den Kriminellen wird es geradezu leichtgemacht, mit verhältnismäßig einfachen Methoden ein illegales Netzwerk aufzubauen“, so Dirk Gaw.


„Diese Straftaten liefen offenbar seit 2019, also lange unter dem Radar. Keiner kann sagen, wie viele Personen so unerlaubt nach Deutschland eingereist sind. Gerade hinsichtlich der Gefährder-Problematik ist dies besorgniserregend, da kein Mensch weiß, wo sich diese Menschen in Deutschland aufhalten. Es könnte hier ein erhebliches Sicherheitsrisiko entstehen“, so Gaw. „Es ist nun dringend erforderlich, seitens der Politik deutlich mehr zu unternehmen, um kriminellen Schleuser-Strukturen früh zu erkennen und auszutrocknen“, sagt Gaw abschließend.


V.i.S.d.P.: Dirk Gaw, stellv. innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag




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