Stadtweit Tempo 30? NEIN, DANKE!„So wird das Auto aus dem Verkehr gezogen“

Darmstadt soll Modell werden für ein stadtweites Tempolimit von 30 km/h. Der Grüne Oberbürgermeister Jochen Partsch sagt, er wolle so die Verhältnisse umkehren, die Unfallgefahr verringern sowie Lärm- und Abgasschutz voranbringen. Dafür spricht sich auch die Initiative Radentscheid aus. Dazu Klaus Gagel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:


„Es existiert bereits seit Jahren in Darmstadt in mehr als 70 Prozent der Straßen in Wohngebieten die Tempo 30 Begrenzung. Eine Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet ist nicht sinnvoll und wird von der AfD abgelehnt. Das Ziel der Grünen ist es, das Auto aus ideologischen Gründen aus dem Verkehr zu ziehen. Die AfD betrachtet den PKW pragmatisch als wichtigstes Fortbewegungsmittel für Millionen Arbeitnehmer und Pendler – das zeigt einmal mehr die Corona-Krise.“


Gagel bezieht sich auf eine Studie des ADAC, um einige Argumente für ein stadtweites Tempolimit von 30 km/h zu entkräften: „Tempo-30-Zonen haben sich in Wohngebieten bewährt und sind sinnvoll vor Schulen oder Kindergärten. Als innerörtliche Regelgeschwindigkeit ist das allerdings weder aus Sicherheits- noch aus Umweltgründen zielführend, sondern führt zu erhöhtem Ausweichverkehr in Wohngebieten mit unerwünschten Folgewirkungen. Daher lehnen wir als AfD ein generelles innerstädtisches Tempolimit von 30 km/h in Übereinstimmung mit der Position des ADAC ab.“


V. i. S. d. P.:

Klaus Gagel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag



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