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Türkei will drei Schulen in Deutschland gründen – eine davon in Frankfurt.

Der türkische Staat verhandelt mit der Bundesregierung über die Gründung von drei türkischen Schulen in Deutschland. Als Standorte sind Berlin, Köln und Frankfurt im Gespräch. In der Türkei gibt es bereits drei deutsche Schulen. Die Verhandlungen kamen zustande, weil eine davon vorübergehend geschlossen wurde. Das Abkommen darüber, türkische Schulen in Deutschland zu ermöglichen, soll im Gegenzug die Rechtsgrundlage deutscher Schulen in der Türkei sichern.

„Der türkische Präsident Erdogan propagiert türkischen Nationalismus auf deutschem Boden und hat bereits vor zwölf Jahren türkische Schulen in Deutschland gefordert. Schon damals nannte der türkische Dramaturg Aydin Engin, der einige Jahre im politischen Exil in Frankfurt lebte, solche Schulen ‚eine Gefahr für die Integration‘. Es wäre abwegig, heute davon auszugehen, dass solche Schulen auf einmal einen Beitrag zur Integration leisten“, sagt Heiko Scholz, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag.

„Die Türkei wird nicht nur von Experten wie Burak Copur als Unrechtsstaat bezeichnet“, so Scholz weiter. „Statt über türkische Schulen in Deutschland zu verhandeln, wäre es angebracht, die diplomatischen Beziehungen zu einem Staat mit totalitären Zügen auf ein Minimum zu beschränken. Wer kritische Journalisten wegsperrt und die Menschenrechte missachtet, sollte in Deutschland keinen Einfluss auf die Erziehung und Bildung von Kindern haben.“

V. i. S. d. P.: Heiko Scholz, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


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