„Unternehmen müssen ihre Lokale schnellstens wieder öffnen dürfen“

Heute demonstrierten deutschlandweit Gastronomen für mehr Corona-Hilfe und einen klaren Fahrplan für die Wiedereröffnung der Betriebe. In Frankfurt wurden rund 1.000 leere Stühle auf dem Römer als Protestsymbole aufgestellt.


Dazu Arno Enners, Sprecher für Fremdenverkehr:

„Für Gastronomen sind die Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen ein betriebswirtschaftliches Desaster. Laut einer heute veröffentlichten DEHOGA-Umfrage wird ein Drittel der Unternehmen im Gastgewerbe in ca. 20 Tagen pleitegehen. Die Beibehaltung des Öffnungsverbotes im Gastgewerbe ist nach der teilweisen Öffnung von Geschäften nicht mehr nachzuvollziehen. Daher fordere ich, dass unter bestimmten Regeln, wie Mundschutz für Bedienungen und Halbierung der Sitzplatzzahl, Unternehmen ihre Lokale schnellstens wieder öffnen dürfen.“


Die Mehrheit der Hessen habe bewiesen, so Enners, dass sie durchaus verantwortungsvoll mit der Corona-Situation umgehen könne. Daher solle die Landesregierung in die private Verantwortung der Bürger vertrauen.


Außerdem plädiert Enners für einen Rettungsfonds:

„Die jetzt erfolgte Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent für die Gastronomie ist ein schon lange überfälliger Schritt, aber es ist unverständlich warum dies auf ein Jahr befristet wurde. Für Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen, welche kein Essen verkaufen und somit auch von der Senkung der Mehrwertsteuer nicht profitieren, muss ein Rettungsfonds aufgelegt werden, um einen Bankrott dieser Unternehmen zu verhindern“, sagt Enners.


V. i. S. d. P.:

Arno Enners, Sprecher für Fremdenverkehr der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


https://www.hessenschau.de/wirtschaft/leere-stuehle-protest-gegen-corona-misere-gastronomen-fuerchten-pleitewelle,aktion-leere-stuehle-100.html



0 Ansichten

© 2018 AfD-Fraktion im Hessischen Landtag | Schlossplatz 1-3 | 65183 Wiesbaden