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Verdacht auf Untreue beim AWO Bezirksverband Hessen Süd

Die AWO-Affäre weitet sich aus: In der Kritik steht nun auch der Bezirksverband Hessen Süd. Der damalige Generalbevollmächtigte (von 2016 bis 2019), Torsten Hammann, soll an Immobiliengeschäften beteiligt gewesen sein. Diese sollen seinen eigenen Firmen zugutegekommen sein. Dabei geht es um den Verkauf eines Pflegeheims in Bruchköbel (Main-Kinzig) und eines in Langgöns (Gießen). Während Hammans Zeit als Generalbevollmächtigter wurde das AWO Sozialzentrum „Heinz-Ulm-Haus“ in Langgöns verkauft. Das Sozialzentrum in Bruchköbel wurde kurz vor seinem Amtsantritt verkauft. Eigentümer sind heute private Immobilienunternehmen, die Hammann mitbegründet hat. Er ist dort weiterhin Gesellschafter.

„AWO-Funktionsträger dürfen nicht mit sich selbst Geschäfte machen“, sagt Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag. Nach den internen Vorgaben der AWO ist das nämlich nicht erlaubt. Mittlerweile ist die Staatsanwaltschaft Frankfurt auf den Fall aufmerksam geworden. Auch die Wirtschaftsprüferkammer in Berlin prüft, ob Hammann gegen Berufsregeln verstoßen hat. „Es werden immer mehr fragwürdige Geschäftsgebaren von AWO-Funktionären bekannt. Das lässt auf ein strukturelles Problem bei der AWO schließen. Insbesondere die Verbindungen der AWO zur SPD, ihren Funktionären und die Nähe zur Wirtschaft müssen aufgearbeitet werden. Die Revision der AWO hat versagt. Sie muss personell neu aufgestellt werden“, so Volker Richter.

V. i. S. d. P.: Volker Richter, Sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag

Pressemitteilung AfD-Fraktion im Hessischen Landtag




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