„Wenn Religion den Unterricht bestimmt, sind wir wieder im Mittelalter“

Nach der Enthauptung eines Lehrers nahe Paris durch einen Islamisten meldet sich der Deutsche Lehrerverband zu Wort. Er warnt, es gebe an deutschen Schulen ein Klima der Einschüchterung.

Vor allem an Brennpunktschulen mit hohem Migrantenanteil werden Lehrer unter Druck gesetzt, Themen wie den Nahost-Konflikt, Meinungsfreiheit oder Mohammed-Karikaturen nicht zu behandeln.


Dazu Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„Die Lage vor Ort an den Schulen ist ernst und das muss die Politik endlich anerkennen. Das sage ich als Lehrer, der selbst zehn Jahre an einer Brennpunktschule mit einem Migrantenanteil von rund 95 Prozent unterrichtet hat. Schüler und Eltern setzen Lehrer unter Druck, weil deren Lehrinhalte in Konflikt mit dem Islam stehen? Das ist völlig inakzeptabel und ein folgenschwerer Kulturbruch. Wenn Religion bestimmt, was unterrichtet werden darf und was nicht, dann sind wir wieder im tiefsten Mittelalter.“


Scholz weiter: „Samuel Paty wurde der Kopf abgetrennt, weil ein islamistischer Fanatiker Meinungs- und Satirefreiheit nicht akzeptiert. Es ist höchste Zeit, dass wir zeigen, was wir nicht akzeptieren: Dass unsere Lehrer von religiösen Fanatikern eingeschüchtert werden und unseren Kindern die Toleranz der Intoleranz vorgelebt wird. Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen, darum muss die Politik unseren Lehrern endlich den Rücken stärken, statt sie in immer größeren Klassen in immer schlechteren Gebäuden im Spannungsfeld zwischen allen Instanzen allein zu lassen.“


V. i. S. d. P.:

Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag


Berichterstattung zum Thema:

https://www.tagesspiegel.de/politik/lehren-aus-dem-lehrermord-in-frankreich-schulen-brauchen-ein-extremisten-fruehwarnsystem/26287670.html


Der Islamismus muss in die Schranken gewiesen werden.

https://www.zeit.de/2020/44/islamismus-terror-europa-frankreich-enthauptung-samuel-paty

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